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Cobalt in der Farbe: ist das ein Problem?

Cobalt in Farben wird kritisch diskutiert. Wir geben einen Überblick über die Vorteile und Nachteile und wie man sich richtig verhält.

Cobalt ist ein Metall, das durchaus nützlich sein kann. So ist Cobalt zum Beispiel das Zentralatom von Vitamin B12 und als Spurenelement für den Menschen essenziell. Allerdings wird Cobalt auch kritisch diskutiert. In Tierversuchen hat sich gezeigt, dass Cobalt-Staub, wie er zum Beispiel beim Schliefen entstehen kann, in Verdacht steht, allergieauslösend und krebserregend zu sein.

In der Farbenindustrie werden Cobalt-Verbindungen aufgrund ihrer hohen Elektronenaktivität als Trockenstoff für lufttrocknende Systeme eingesetzt. Viele Farben und Öle würden ohne Trockenstoffe nicht oder nur sehr langsam trocknen. In getrockneten Ölen und Wachsen ist Cobalt aber so eingebunden, dass sich nichts lösen kann. Allerdings ist beim Abschleifen von Farben allgemein darauf zu achten, dass man die Stäube nicht einatmet. Daher ist es sehr wichtig, den Verarbeitungshinweisen auf der Verpackung zu folgen. Übrigens: auch Holzstaub kann krebserregend sein. Deshalb beim Schleifen immer darauf achten, eine Feinstaubmaske zu tragen! Dann kann auch nichts passieren.