Ich stimme zu
Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Warum sind lösemittelhaltige Produkte manchmal die ökologisch bessere Wahl?

Das klingt zunächst kontraintuitiv – ist aber in bestimmten Situationen korrekt.

Lösemittelhaltige Öle dringen tiefer in das Holz ein und schützen es nachhaltiger. Das bedeutet: längere Schutzwirkung, weniger häufige Nachbehandlung, weniger Produktverbrauch über die Zeit. Ein Holz, das alle fünf Jahre neu behandelt werden muss, verbraucht über zwanzig Jahre weniger Produkt als eines, das jährlich nachgepflegt werden muss.

Dazu kommt: „wasserbassiert" bedeutet nicht emissionsfrei. Wasserbasierte Produkte enthalten Hilfsstoffe wie Filmbildner, Verdicker und Konservierungsmittel, die ebenfalls eine Umweltwirkung haben. Die Ökobilanz eines Produkts lässt sich nicht am Lösemittelgehalt allein festmachen.

Entscheidend ist deshalb: Welches Produkt schützt dieses Holz an diesem Standort am wirksamsten und am längsten? Das ist die relevante Frage – nicht allein, ob Wasser oder Lösemittel auf dem Etikett steht.