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Innen- oder Außenprodukt – was ist der genaue Unterschied?

Nicht nur die Formulierung, auch die Anforderungen sind grundlegend verschieden.

Außenprodukte müssen UV-Strahlung standhalten, die das Holz sonst ausbleicht und zerstört. Sie enthalten deshalb UV-Absorber und sind auf Wasserabweisung bei gleichzeitiger Diffusionsoffenheit ausgelegt – das Holz soll atmen können, Feuchtigkeit aber nicht dauerhaft eindringen. Die Trockenzeiten sind oft länger, und der Geruch während der Verarbeitung intensiver.

Innenprodukte arbeiten unter geschützten Bedingungen: keine UV, kein Regen, geringere Temperaturschwankungen. Sie sind stärker auf Wohnraumtauglichkeit optimiert – geringere Emissionen nach der Trocknung, schnellere Nutzbarkeit, oft geruchsärmer. Wasserabweisung spielt eine geringere Rolle, Strapazierfähigkeit und Reinigungsbeständigkeit dagegen mehr.

Wer ein Innenprodukt außen einsetzt, wird schnell enttäuscht sein – es verwittert, ohne dafür ausgelegt zu sein. Umgekehrt ist ein Außenprodukt innen meist nicht verboten, aber oft überdimensioniert und in Trockenzeit und Geruch weniger komfortabel.