Ich stimme zu
Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Carbon2Coatings geht in die nächste Stufe

Netto CO2-neutral sind wir schon sehr lange. Jetzt gilt es, den nächsten Schritt zu gehen.

Wir sind Initiator und Teil eines der ambitioniertsten Projekte in unserer Industrie.

Das CO2 in der Erdatmosphäre, das bei der globalen Erwärmung so eine große Rolle spielt, basiert auf dem chemischen Kohlenstoff (Kurzname: C). Alkydharze, Lösemittel und viele andere chemisch-technische Produkte, die in der organischen Chemie Einsatz finden, basieren auch auf C.

Was wäre, wenn es gelänge, aus der Erdatmosphäre CO2 zu entziehen und dann zu Beschichtungen zu machen, "Carbon to Coatings" sozusagen?

Das Projekt

Gemeinsam mit Partnern aus Hochschule und Industrie haben wir uns auf den Weg gemacht. Gemeinsam werden wir, gefördert vom Staat und privaten Stiftungen, atmosphärisches CO2 fangen und stufenweise in Farben und Beschichtungen für Holz überführen. Das ist nicht einfach, aber die einzelnen chemischen Prozessschritte gibt es zumindest in der Theorie schon. Was jetzt nötig ist, ist die praktische Umsetzung. Auch um zu lernen, wie man diese einzelnen Stufen skalierbar in größeren Mengen herstellt, welche Probleme auftreten und dann zu messen, welche Netto-CO2-Einsparung realisierbar ist. Unser Ziel ist es, bereits in 2 Jahren die ersten Grundstoffe aus atmosphärischem CO2 zu gewinnen.

Das große Ziel: CO2-negativ!

Wenn es in großem Stil gelingt, dann wäre eine aus atmosphärischem CO2 gewonnene Holzbeschichtung nicht nur CO2-neutral, sondern sie wäre CO2-negativ. Das bedeutet, durch den Einsatz in Holzfarben wird der CO2-Gehalt der Erdatmosphäre gesenkt.

Wenn es wirklich funktioniert, dann sind Holzfarben nur der Anfang. Die gesamte organische Chemie könnte ggf. davon profitieren und sich neu aufstellen. Und da die Chemieindustrie insgesamt zu den zehr größten CO2-Emittenten gehört, wäre hier ein signifikanter weiterer Beitrag einer oft gescholtenen, in ihren Nachhaltigkeitsbemühungen aber chronisch unterschätzten Branche zu einem progressiven Klimaschutz möglich.

Die Initiatoren

So ein Projekt stemmt selbst in den ersten Grundlagenentwicklungen niemand alleine. Wir sind eine Gruppe von Spezialisten, die gemeinsam am großen Ziel arbeiten: CO2-negativ bis 2030. Darüber hinaus haben wir einige Partner aus der Rohstoffchemie und der Farben- und Lackindustrie, die uns informell und praxisnah mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Die Initiatoren von Carbon2Coatings sind:

2026: es geht natürlich weiter!!!

Juni 2025 ist das Projekt Carbon 2 Coatings abgeschlossen worden mit sehr guten Ergebnissen, die die Projektpartner dazu bewogen haben, weiter zu gehen. Nicht nur ein Grundstoff soll als bakteriell verstoffwechseltem CO2 gewonnen werden, sondern die Holzbeschichtung soll als Ganzes als CO2-Senke dienen. Mit Holzschutzmitteln, die zu einem möglichst großen Teil aus bakteriell gewonnenem Kohlenstoff aufgebaut sind. Wir nennen das 

Microbiological Carbon Capture and Utilization (MCCU) als CO2-Senke für Holzschutzbeschichtungen

Das Projekt startet plangemäß Anfang 2026 und soll binnen 3 Jahren Produkte entwickeln, bei denen der "normale" Holzanstrich langfristig CO2 aus der Atmosphäre bindet.

Die Forschungspartner der zweiten Stufe sind:

Mehr dazu bald an dieser Stelle.