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Kreislauf-Wirtschaft

Wir arbeiten an Projekten, die echte Kreislaufwirtschaft ermöglichen

Hintergrund

Die Welt von morgen funktioniert in Kreisläufen. Wertstoffe aus der sog. „Technosphäre“ müssen wiederverwendbar werden und dürfen nicht in die Biosphäre gelangen. Das ist die Idee hinter „Cradle-to-Cradle“.

C2C Kreislauf Beispiel

Dabei verfolgen wir eine klare Hierarchie:

  1. Vermeidung: alles, was gar nicht erst entsteht, muss auch nicht entsorgt werden
  2. Zurückholung von Wertstoffen in unsere Fabrik: was der Kunde nicht mehr hat, muss auch nicht entsorgt werden
  3. Einsatz von Rohstoffen, die einfach entsorgt werden können: besser man entsorgt Dinge, für die es schon gute Recyclingprozesse gibt
  4. Nutzung von Recyclingmaterialien: in Zusammenhang mit #3 immer noch deutlich besser, als Einwegkunststoffe

Ein paar Beispiele 

Wir haben in den letzten 50 Jahren viele Ansatzpunkte zur Verbesserung der Umweltleistung und Förderung von Kreislaufwirtschaft umgesetzt. Hier ein paar Beispiele:

Wandfarbe ohne Abfall

Unser Produkt „Die erste Wandfarbe ohne Abfall“ behebt einen überfälligen Mangel in der Farbenindustrie: Farbe geht in Eimer zum Kunden. Der streicht dann irgendetwas und schmeißt danach Eimer mit Restfarbe weg. Wenn man Glück hat, wird der Eimer recycled. Leider besteht ein großer Unterschied zwischen werkstofflichem Recycling (der Nutzung der Reststoffe) und thermischen Recycling (also einer geordneten Form der Müllverbrennung). Und man darf nicht vergessen: auch werkstoffliches Recycling kostet Energie. Der Königsweg ist es, weder Eimer noch Farbe wegzuschmeißen, sondern beides wieder zu benutzen.

Zur Schließung des Kreislaufes sind zwei Dinge erforderlich:

  1. Die Wieder-Nutzung des Farbeimers (nicht das "Recycling" in obigem Sinne, das wäre zu kurz gedacht)
  2. Die Extraktion von Wertstoffen aus der Restfarbe und deren erneute Einbringung in den Produktionskreislauf

Verpackungen I: Weißblech

Wenn man schon etwas verpacken muss (und bei Farbe und Reinigern geht es nicht ohne), dann mit einem Material, das sich leicht recyclen lässt und für das es gute etablierte Recyclingsysteme gibt. Weißblech wird in Deutschland zu über 90% stofflich verwertet und somit zu neuem Weißblech. Deshalb packen wir unsere Produkte überall da in Weißblech, wo es möglich ist.

Verpackungen II: Kunststoffgebinde aus 100% PCR-Kunststoff

Unser Projekt "Recyclinggebinde" fokussiert die heute von uns noch in Kunststoff abgefüllten Erzeugnisse. Wir bevorzugen eigentlich Weißblech, weil dieses Material in Deutschland werkstoffliche Recyclingquoten jenseits der 90% besitzt und somit eine deutlich höhere Recyclingquote als alle anderen Werkstoffe. Es gibt jedoch eine Reihe von Produkten, die wir nicht in Weißblechgebinde abfüllen können. Dies sind insbesondere Reiniger, die auf jeden Fall mit einem Kindersicherheitsverschluss versehen werden sollten und für die die klassische Dose aus diesem Grund nicht in Frage kommt.

  • Wir haben zusammen mit einem Verpackungshersteller einen Kunststoff-Kanister entwickelt, der zu 100% aus recyceltem HDPE besteht.
  • Dabei werden keine Produktionsabfälle eingesetzt, sondern Kunststoffe, die aus Recycling öffentlicher Abfälle gewonnen wurden (sog. Post-Consumer-Recycling, PCR).
  • Die Versorgung mit 100% PCR ist heute noch nicht 100% stabil, wir haben uns dennoch entschlossen anzufangen. Daher werden wir unsere Kanister - soweit verfügbar - ab sofort nur noch aus diesem Recyclingkunststoff hergestellt.
  • Der Kanister kann natürlich wie bisher in den Hausabfall gegeben werden, idealerweise in die Gelbe Tonne. 

Verpackungen III: Onlineshop-Verpackungen

Kennen Sie das: man bestellt online und dann kommt ein Karton, in dem noch ein Karton, darin ein Kunststoff-Blister, in dem dann das Produkt in Plastiktütchen verpackt ist. Das hat uns so geärgert, dass wir für unseren Onlineshop eine Verpackung erfunden haben, die 50% Kartonage spart und zudem auf Kunststoff vollständig verzichtet. Mehr dazu auch in unserem Nachhaltigkeitsbericht.

Verpackungen IV: Gewerbliche Versandverpackungen

Wir versenden unsere B2B-Ware oft auf Paletten und in sehr stabilen Versandverpackungen, die ohne weiteres 5-10 mal wiederverwendet werden können, bevor sie fachgerecht entsorgt werden müssen. Wir legen seit Anfang 2025 dafür geeigneten Versendungen einen frankierten Rücksendekarton bei, damit unsere Kunden die für sie nicht weiter nützlichen stabilen Versandverpackungen einfach zu uns zurücksenden können. Und wir verwenden sie solange wieder, wie sie sicher weiterverwendet werden können. 

Verpackungen V: Ökobucket

PNZ arbeitet künftig mit der HN Innovation Flex.Co (OEKOBUCKET / OPCS) an der Entwicklung eines wiederverwendbaren Verpackungssystems für die Farbenindustrie. Ziel der Kooperation ist es, Verpackungen für Farben und Beschichtungen deutlich nachhaltiger zu gestalten und neue Wege für geschlossene Materialkreisläufe zu entwickeln.

Oder aus der Produktion

Viele Abfälle entstehen an der Quelle, z.B. in der Produktion. Wir haben einen neuen Reinigungsprozess erfunden, der über 80% Reinigungsmittel für unsere Behälterreinigung spart und außerdem auf Lösemittel als Reinigungsmittel komplett verzichtet (Näheres dazu in diesem Artikel auf timberlove).

    Weitere Ressourcen