Machen, nicht nur reden
Dies ist eine Zusammenfassung dieses Artikels hier.
PNZ in Aktion
Nachhaltigkeit endet für uns nicht am Produkt und auch nicht am Werkstor. Wir verstehen uns als aktiver Teil eines größeren Systems – und übernehmen Verantwortung, die weit darüber hinausgeht. Viele ökologische und gesellschaftliche Herausforderungen lassen sich nicht durch einzelne Unternehmen lösen. Sie erfordern Zusammenarbeit, Wissenstransfer und gemeinsames Handeln über Branchengrenzen hinweg.
„Wir arbeiten nicht nur daran, bessere Produkte zu entwickeln – sondern auch daran, bessere Systeme zu ermöglichen.“
01 — Warum wir uns einbringen
Deshalb verstehen wir uns nicht nur als Hersteller ökologischer Holzschutz- und Wandfarbenprodukte, sondern als aktiven Teil eines größeren Systems. Eines, in dem ein mittelständisches Unternehmen aus dem Naturpark Altmühltal trotz überschaubarer Größe real wirkungsmächtig sein kann – wenn es die richtigen Hebel findet und konsequent nutzt.
Nachhaltige Veränderungen entstehen nur durch Zusammenarbeit und kollektives Handeln. Was wir alleine nicht können, können wir gemeinsam angehen. Was wir wissen, geben wir weiter. Und was wir fordern, vertreten wir öffentlich.
02 — Kollektives Handeln und Zusammenarbeit
- Forschungskooperationen: Zusammenarbeit mit dem Max-Planck-Institut und der Charité Berlin (Carbon2Coatings, abgeschlossen 2025). Nachfolgeprojekt MCCU startet 2026 – als Open-Source-Initiative für die gesamte Chemieindustrie
- Offene Innovationsansätze: Alle Forschungsergebnisse frei verfügbar – Branchenwirkung wichtiger als Wettbewerbsvorteil
- Fraunhofer IPA – Eco Hub: Unternehmensübergreifende Impact-Datenbank für die Chemieindustrie; gemeinsame Entwicklung des 24/7-Abwasser-Monitoringsystems
- B Corp Community: Aktive Mitgliedschaft; Unterzeichner des Open Letter zur Klimatransformation; Panelauftritte bei European Social Summit und Zukunftsinstitut-Webinaren
- Wissensaustausch und Mentoring: Schulungen, Anwendungstechnik, Mitarbeit in Nachhaltigkeitsinitiativen
- Beiträge zur Fachöffentlichkeit: timberlove.blog als offene Plattform für Daten, Erfahrungen und ehrliche Einschätzungen
03 — Gesellschaftliches Engagement
Neben der wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Zusammenarbeit engagiert sich PNZ konkret in gesellschaftlichen Projekten – ohne großes Aufheben, aber mit echter Wirkung.
- Pure Water for Generations: Unterstützung des Vereins zur Renaturierung der Donau auf Trinkwasserqualität
- Schulbau in Nepal: Sach- und Geldspenden für den Bau zweier Schulen im Humla-Gebiet (Nepal-Medical-Careflight)
- Regionale Aufforstung: Beiträge zu regionalen Aufforstungsaktionen – anschaubar, nicht nur kompensierend
- Seenotrettung: Unterstützung von United4Rescue.org und der Initiative #wirhabenplatz
- No-vember: Seit mehreren Jahren bewusster Aufruf zu weniger Konsum als Gegengewicht zum Black Friday
- Förderung von Klimaliteratur: Unterstützung junger Autoren wie David Nelles und Christian Seffert („Die Klimalösung“, 2021)
04 — Wissen teilen statt behalten
- Technische Informationen öffentlich zugänglich auf pnz.de und timberlove.blog
- Offene Darstellung von Kompromissen und offenen Fragen – auch dort, wo es keine gute Lösung gibt
- Beiträge zu regulatorischen Entwicklungen (REACH, VOC, Kreislaufwirtschaft)
- Zusammenarbeit mit Forschung und Bildung
- Carbon2Coatings und MCCU: alle Forschungsergebnisse Open Source – für die gesamte Chemieindustrie weltweit
05 — Forschung als Hebel für Veränderung
Zwischen 5 und 10 % des Jahresumsatzes investiert PNZ in Forschung und Entwicklung – ein für ein Unternehmen dieser Größe außergewöhnlicher Anteil.
- Biobasierte und emissionsarme Materialien: Ersatz synthetischer Additive durch nachwachsende Alternativen
- Langlebige Beschichtungssysteme: Ein Produkt, das doppelt so lange hält, halbiert den Ressourcenverbrauch
- CO₂-reduzierende Technologien: Carbon2Coatings (abgeschlossen 2025); MCCU – Start 2026
- Produktions- und Anwendungssysteme: NatureTec©, 24/7-Abwassersensorik, Energieeffizienzprogramme
06 — Verantwortungsvolle Interessenvertretung
PNZ betreibt Interessenvertretung ausschließlich dort, wo sie positive ökologische oder gesellschaftliche Wirkungen fördert. Positionen basieren auf Wissenschaft, belastbaren Daten und praktischer Erfahrung.
- Fachlicher Austausch zu nachhaltigen Materialien, Kreislaufwirtschaft und Regulierungsfragen (REACH, VOC)
- Öffentliche Positionierung durch Fachbeiträge, Interviews und Veröffentlichungen – transparent und prüfbar
- Wissenstransfer in die Branche statt proprietärer Schutz
- Null-Toleranz: Keine verdeckten Zuwendungen, keine Korruption, Fokus auf Sachlichkeit
07 — Governance und Verantwortung
Die Verantwortung für alle Aktivitäten liegt bei der Geschäftsführung. Regelmäßige Überprüfung mindestens einmal jährlich. Stakeholder können Hinweise äußern – mit Reaktionspflicht. Kritik ist kein Problem – sie ist ein Werkzeug für Verbesserung.
„Wir glauben, dass Unternehmen Verantwortung nicht nur intern tragen, sondern auch nach außen. Das bedeutet: Wissen teilen, Zusammenarbeit fördern, Position beziehen – und bereit sein, eigene Annahmen zu hinterfragen.“







